Hartmetall gehört seit Jahrzehnten zu den stillen Arbeitstieren der Fertigung. Wer Bauteile oder Werkzeuge im Einsatz hat, die einfach nicht nachgeben dürfen, greift früher oder später dazu. Der Grund ist schlicht: enorme Härte, hohe Lastverträglichkeit und eine bemerkenswerte Resistenz gegen Druck und Verschleiß. Es hält Druck, Schläge, Wärme – allerlei – einfach aus. Deshalb begegnet man Hartmetall überall: in der Automobilproduktion, im klassischen Maschinenbau, in der Zerspanung, in der Kunststoffverarbeitung, der Lebensmitteltechnik und sogar in der Medizintechnik. Überall dort, wo Stahl plötzlich an seine Grenzen stößt, läuft Hartmetall weiter und steigert die Produktivität; manchmal unspektakulär, aber messbar.
Kurz: Wenn es lange halten und präzise bleiben muss, ist dieser Werkstoff schwer zu schlagen. Nicht immer die günstigste Wahl am Anfang, dafür später weniger Stillstand, weniger Austausch – und das zählt.